Sanierung Einfamilienhaus, Rheinklingen
Zu Beginn des Sanierungsprojektes fanden wir eine Struktur vor, die in ihren ältesten Teilen viele Jahrhunderte alt ist und im Laufe der Zeit immer wieder verändert und neuen Bedürfnissen angepasst wurde. Der letzte relevante Umbau fand Anfang der 70er Jahre statt – eine Zeit, in der wenig Rücksicht auf die Substanz genommen wurde und die denkmalpflegerischen Ansätze von heute keine Beachtung fanden.
Aus diesem Grund war der erste Schritt ein behutsamer Rückbau auf die noch vorhandene und ursprüngliche Substanz. Hierbei kamen einige Schätze zum Vorschein, wie z.B. ein Boden aus Tonplatten sowie eine Holzdecke aus dem 14. / 15. Jahrhundert.
Auf dieser Grundlage wurde ein passendes Konzept zusammen mit der Bauherrschaft entwickelt, bei dem das Alte und das Neue gleichberechtigt nebeneinander funktionieren und dem Haus einen angenehmen, echten und wertigen Charakter verleihen.
Geölte Holzböden in den Wohnräumen, ein geschliffener und sehr robuster Betonboden im Eingangsbereich und eine neue schallabsorbierende Decke im ganzen Haus verleihen dem Haus einen gemütlichen Charme. Unterstrichen wird dieser von den Lehmputzwänden und dem ergänzten Holztäfer im Essbereich. Das neue Zentrum des Hauses bildet ein Speicherofen, der mit Holz beheizt wird und in den kalten Wintermonaten eine wohlige Wärme abstrahlt.















